„Kommt, bringt eure Last!“ lautet das Motto des Weltgebetstages aus Nigeria. Frauen aus Engelade und Herrhausen haben eingeladen und fast 50 Frauen und Männer aus Dannhausen, Herrhausen, Engelade und Seesen sind der Einladung gefolgt. Am vergangenen Freitag wurde das Dorfgemeinschaftshaus in Engelade dekoriert, afrikanische Speisen und exotische Getränke vorbereitet.
Kirchenvorsteher Christian Appun begrüßte die Anwesenden und stellte das Gastgeberland Nigeria vor. Er machte deutlich, dass es ein Vielvölkerstaat mit einer sehr jungen Bevölkerung ist. Fast die Hälfte der 230 Millionen Einwohner sind Christinnen und Christen. Die Lebenserwartung liegt bei 54 Jahren. Ein wichtiger Erdölproduzent, aber der Gewinn kommt nicht bei der Bevölkerung an. Armut, Gewalt und religiöse Verfolgung sind weit verbreitet.
Die Besucher werden zu Beginn von dem Organisationsteam musikalisch mit dem Lied "Chineke - Gott, du meine Stärke und meine Kraft" begrüßt. Gabriele Schindler-Vogdt, Rita Kolle und Angela Zintgraf erzählten die Schicksale von drei Frauen aus Nigeria, einer Witwe, einer Mutter mit Sorgen um ihre Tochter und einer Frau aus der Stadt zu den Themen, Armut, Gewalt und religiöse Verfolgung.
Kommt, bringt eure Last, ein Text aus dem Matthäus-Evangelium umrahmte den Gottesdienst mit Gebeten, Lesungen, Fürbitten, Kollekten und dem Ausblick, dass es Hoffnung gibt. Mit dem Weltgebetstagslied "Der Tag ist um, die Nacht kehrt wieder" endete dieser besondere Gottesdienst. Pfarrerin Elena Bondarenko dankte dem Organisationsteam und besonders Claudia Timm mit Sohn am Klavier sowie Irmtraut Keunecke für Koordination, Dekoration und musikalische Unterstützung.
Die Besucherinnen und Besucher blieben noch in gemütlicher Runde bei interessanten Gesprächen zusammen und genossen eine leckere Westafrikanische Erdnusssuppe sowie Kuchen, Gebäck, Kaffee, Tee und einen exotischen Cocktail.



